»Untersuchungen zu einer Phänomenologie des Raumes im Denken Martin Heideggers«
Das Promotionsprojekt zielt darauf, die Bedeutung des Raumbegriffs in Heideggers Philosophie herauszustellen. Es versteht sich als eine philosophische Untersuchung zur Phänomenologie des Raumes im Heideggerschen Denken. Damit soll auch ein einseitiger Zugang zu Heideggers Philosophie korrigiert werden, der diese vor allem unter dem Aspekt der Zeitlichkeit in den Blick nimmt. Zielsetzung der Untersuchung ist es, den Blick auf Momente des Raumes, des Wohnens und des Aufenthaltes in Heideggers Denken zu lenken, um so den Zusammenhang zwischen Sein und Raum im Allgemeinen und insbesondere die sachliche Korrelation von Sein und Ort in einer Seinstopologie besser verstehen zu lernen.
Studium:
Philosophie und Neuere Geschichte, Magister Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Thema der Magisterarbeit: »Die Rolle des Raumes auf Heideggers Denkweg«
Forschungsschwerpunkte:
geschichtlich: Antike Philosophie, M. Heidegger, H.-G. Gadamer, R. Koselleck und H. Blumenberg
systematisch: Ontologie, Phänomenologie, Hermeneutik, Ästhetik, Begriffsgeschichte und Metaphorologie
Preise und Auszeichnungen:
Moriz von Rauch-Preis, Historischer Verein Heilbronn (2003)